Colle Don Bosco
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Via Lucis

Der österliche Lichtweg

Wer sich von der österlichen Botschaft des Lebens wahrhaft ergreifen lässt und Jesus Christus, dem „Anführer des Lebens"(Apg 3,15), folgt, der entwickelt eine unglaubliche Dynamik im Dienst am Leben. Johannes Bosco war ein solcher Mensch, ja ein „Lichtträger der Geschichte", wie Papst Benedikt XVI. ihn genannt hat. Zutiefst verwurzelt in der Frohen Botschaft, dass Gott „ein Freund des Lebens" (Weish 11,26) ist, brachte er mit seinen erzieherisch-pastoralen Projekten im Geist des Evangeliums Freude und Hoffnung in das Leben unzähliger junger Menschen, die von der Gesellschaft ausgegrenzt und benachteiligt waren. Don Bosco hat seinen Jugendlichen nicht nur Wege aus der Armut gezeigt; er hat sie auch erfahren lassen, dass Christsein mit Freude und Lebendigkeit zu tun hat.
Wie Don Bosco sind darum auch seine Nachfolger beseelt von einer österlichen Spiritualität, die sich ausdrückt in Optimismus und Lebensfreude. In der Via Lucis hat diese österliche Spiritualität ihren liturgischen Ausdruck gefunden.

 

Ein österlicher Stationsweg

In ihrer klassisch gewordenen Form kennt die „Via Lucis" wie der Kreuzweg 14 Stationen, in denen meditierend, betend und singend der Weg mit dem Auferstandenen von Ostern bis Pfingsten betrachtet und mitvollzogen und mit dem heutigen Leben in Verbindung gebracht wird:

 

Die Via Lucis beginnt mit einem einleitenden und einführenden Teil und betrachtet nacheinander die österlichen Geheimnisse. Im Idealfall macht man sich nach dem Beispiel der Emmausgeschichte auch im wörtlichen Sinne auf den Weg und ergeht die einzelnen Stationen. Das Lesen aus der Bibel und die Schrift- und Bildbetrachtungen werden umrahmt von Liedern, Zeiten der Stille und Gebeten, eventuell auch kleineren Aktionen.
Die Via Lucis kann mit einer feierlichen Erneuerung des Taufversprechens mit brennenden Kerzen in Händen, die an der Osterkerze entzündet wurden, schließen. Dies verweist auf die eigene Taufe und die Liturgie der Osternacht, in der wir uns daran erinnern, dass wir durch die Taufe in Tod und Auferstehung Jesus Christi hinein genommen sind.

Hier finden Sie Informationen zu:

Entstehungsgeschichte der Via Lucis
Die römische Verlautbarung zur Via Lucis

Beispiele

 

Via Lucis als Heft für die Pfarrei und Zuhause

 

Die österreichische Salesianerprovinz publizierte den Lichtweg Jesu als modern und attraktiv gestaltetes Heft im Format A5 quer. Die ermutigende Andacht kann privat zuhause oder auch in Gemeinschaft in der Kirche gebetet werden. Entstanden ist der Lichtweg 1988 im Heimatort Don Boscos am Colle bei Turin. Bestellung: zum Shop bei donbosco.at

     
 

Die Via Lucis von Michael Blum

 

Anlässlich des Weltjugendtages 2005 in Köln konnten die Salesianer Don Boscos den renommierten Künstler Michael Blum aus Euskirchen (b. Köln), selbst seit Jugendtagen ein Freund Don Boscos, dafür gewinnen, die „Via lucis" für die Jugend zu malen. Der Bilderzyklus wurde während des Weltjugendtages in Köln im Geistlichen Zentrum in der Apostelkirche ausgestellt und dort in die liturgischen Feiern einbezogen.

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Die Via Lucis von Margit Raduly

 

Einige Zeit schon hatte sich P. Häusler im Salesianum München mit der Via Lucis befasst. Als eines Tages die rumänische Künstlerin Margit Raduly (*1974) nach München kam, stellte er ihr den Lichtweg vor und konnte sie für diese Sache gewinnen. Im Februar 2005 übergab Margit Raduly ihr Werk - 14 Keramikmosaikreliefs - den Salesianern Don Boscos im Salesianum München.

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Die Via Lucis von Peter Rottmeier

 

Der Schweizer Peter Rottmeier, in seiner Berufslaufbahn, Schriftsetzer, Lehrlingsausbildner, Lehrer und Schulleiter, widmet sich seit über 30 Jahren dem künstlerischen Ausdruck. Anfangs beschäftigte er sich mit Schwarz-Weiß-Drucken und entwickelte dann einen originären Stil mit feinempfundenen Farbnuancen. Sein neuestes Werk ist eine "Via Lucis" mit 14 Bildern.

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Schönbacher Via Lucis

 

In Schönbach, Niederösterreich, gibt es ein eigenes "Via Lucis"-Projekt: Seit 2007 wird jährlich eine von vierzehn Stationen der Via Lucis gestaltet. Bis 2018 soll ein begebarer und erlebbarer Lichtweg entstehen.

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