"Der Herr hat unserer Familie auch eine der größten Mystikerinnen unserer Zeit geschenkt."
Alexandrina Maria da Costa wurde am 3. März 1904 in Balasar (Portugal) geboren. Sie war ein lebhaftes und liebevolles Bauernmädchen, immer zu Scherzen aufgelegt. Mit 14 Jahren sprang sie vom Fenster aus in den Garten, um vor einem Einbrecher zu flüchten, der ins Haus eingedrungen war. Fünf Jahre später ging die Verletzung, die sie davon zurückbehalten hatte, in eine totale Lähmung über. Sie war für die nächsten 30 Jahre ihres Lebens ans Bett gefesselt, und wurde gepflegt von ihrer älteren Schwester.
In der Folge bot sich Alexandrina Christus als Opfer für die Bekehrung der Sünder und für den Frieden in der Welt an: „Ich habe kein anderes Ziel, als Gott die Ehre zu geben und die Seelen zu retten." Vier Jahre hindurch (1938 - 1942) erlebte sie an allen Freitagen für drei Stunden je neu die Leiden Christi.
Sie erbat von Papst Pius XII. die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariens. Dies erreichte sie am 31. Oktober 1942.
Vom 27. März 1942 bis zu ihrem Tod nahm Alexandrina über 13 Jahre keine Getränke und Speisen irgendwelcher Art zu sich - außer der täglichen Kommunion.
Der Herr wollte, so sagte Alexandrina, dass ihr zweiter geistlicher Führer ein Salesianer sei. Dies erfüllte sich in Don Umberto Pasquale. Sie nannte ihn später: „Mein ‚Simon von Zyrene', in den tragischsten Stunden meines Lebens" (1944 - 1948). Er hob auch ihr kostbares Tagebuch auf.
Schließlich hatte sie den Wunsch Salesianische Mitarbeiterin zu werden. Sie sagte: „Ich fühle eine große Einheit mit den Salesianern und den Mitarbeitern in aller Welt. Wie oft betrachtete ich meine Mitgliedsurkunde und opferte mit ihnen allen meine Leiden auf, für das Heil der Jugend! Ich liebe die Kongregation. Ich liebe sie so sehr und werde sie nie vergessen - weder auf Erden noch im Himmel."
Alexandrina Maria da Costa starb am 13. Oktober 1955 in Balasar, wo sie heute auch begraben ist und wohin sich nun Scharen von Pilgern begeben. Ihr Gedenktag ist der 13. Oktober.
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Quelle: www.sdb.org