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Die Heilige Maria Dominika Mazzarello (1998)

Maria Dominika Mazzarello

Eine Bildbetrachtung von Sr. Rosa Höll FMA (München) zu einer Tongruppe von Margret Reitmeyer (Augsburg).


Frau Reitmeyer entschied sich bei der Schaffung der Gruppe für eine Form, die besonders Kinder und junge Menschen ansprechen sollte. Dabei hörte sie sehr genau auf die Bemerkungen ihrer achtjährigen Enkelin. Aus diesem Grund wurde die straffe Ausdrucksweise vermieden und dafür viel Lebendigkeit und Kommunikation sichtbar gemacht.
Die hl. Maria Mazzarello steht als junge Frau, als Ordensfrau, mitten unter einer Schar junger Menschen. Sie breitet weit ihre Arme aus und umschließt alle. In der Mitte stehend strahlt sie Liebe, Ruhe und Festigkeit aus und schenkt so allen Geborgenheit.
Wie eine Zufluchtstätte ist sie geworden für andere, besonders für die ärmere Jugend. Sie scham durch ihre große Liebesfähigkeit und Begeisterung, günstige Lebensbedingungen, begleitet sie einfühlsam in allen Lebenslagen und nimmt sich zurück, damit andere wachsen und sich selbständig entfalten können.
Weil sie ganz erfüllt ist von Gott und nur für ihn lebt, will sie diese Liebe Gottes und seinen Geist auch weitergeben und weiterleiten. Keine Mühe ist ihr zuviel, um andere für Gott zu öffnen, zu einem sinnvollen Leben anzuregen und für ein gutes Gelingen ihres Menschseins zu befähigen. Im festen Halt an Gott, einer vertrauensvollen Liebe zu Maria und der Verehrung der Heiligen, sieht sie das tiefste Glück des Menschen begründet.
Wie geht es den Kindern und Jugendlichen bei ihr?
Die sechs Darstellungen strahlen eine große Zufriedenheit und viel Lebendigkeit aus. Diese lockere Atmosphäre lässt schließen auf einen ungezwungenen Umgang miteinan¬der, auf Spiel und Spaß. Die Jüngeren unter ihnen zeigen sich mehr spielerisch, die Großen sind bedächtiger und reifer.
Ein gutes Miteinander ist spürbar.
In das Beziehungsgeflecht sind alle Personen eingebun¬den. Eine kümmert sich um die andere. Man schaut fürsorglich nach dem Kind, das am Boden sitzt.
Ein Kind wendet sich um, geht rückwärts, damit der Kontakt noch besser zustande kommt. Sie fühlen sich alle zusammengehörig. Die ganze Gruppe strahlt Innigkeit und Ehrfurcht vor- und zueinander aus. Die Gruppe steht auf einem Tonteller, der mit Erde aus Mornese , dem Geburts- und Heimatort Maria Mazzarellos, gefüllt ist.
Hier spielte sich ihr Leben ab. Hier ging sie zusammen mit den Jugendlichen und ihren Mitschwestern den Weg durch die Erdenzeit, den Weg zu Gott, den Weg der Heiligkeit.
Der Blick von Maria Mazzarello richtet sich in dieser Gruppe auf die jungen Menschen. Sie schaut aber auch in die Ferne - gleichsam über Mornese hinaus. Ihr Jugendwerk, das sie mit dem hl. Johannes Bosco gegründet hat, verbreitete sich auf der ganzen Welt und auch heute wirken ihre Schwestern in fast allen Ländern.


Die Tonfigur ist 22 cm hoch und wurde von Frau Margret Reitmeyer, Augsburg, 1995 geschaffen.

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